me!er
bis jetzt...
jetzt und später...
 

Weitermachen, einfach weitermachen. (Sophia Loren)


... Hier erstmal meine aktuellen Termine...Meine aktuellen Projekte:


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...Stumm
Bilder aus dem Leben des Neunkircher Industriemagnaten im neuen Musicalprojekt 2009.
Eine wunderbare Zusammenarbeit von Martin Leutgeb, Ellen Kärcher, Andreas Puhl, Amby Schillo, Francesco Cottone, Silke Müller, Charles Bankston und all den vielen lieben und guten Darstellern, Sängern und Tänzern und mir.

...Lucky Stiff – Tot aber glücklich.
Eine turbulente Musicalcomedy von Stephen Flaherty(Komposition) & Lynn Ahrens(Buch und Songtexte), Deutsch von Holger Hauer(Dialoge) und Wolfgang Adenberg (Songtexte) wird die. Premiere des Dudweiler Statt-Theaters im April 2010.

... Lysistrate - KampfesLust und LiebesList
Auch in 2008: Co-Autor und Co-Regie beim Musicalprojekt Neunkirchen


... Dudweiler Scala
die meiste Zeit kümmere ich mich mit Karin Schmidt, Petra Crauser-Sauer, Tina Ebiashwili,  Michael Hell und vielen anderen um die Dudweiler Scala.
Kultur für Dudweiler. Machen Sie mit?

mit Markus Müller... Indien
Tragikomödie von Josef Hader und Alfred Dorfer. 
Mit Markus Müller und Rouven Bitz. Und Ursel Becker hilft mit. Premiere in der Stummschen Reithalle am 3. Mai 2006. Auch 2008 gibts Indien zu sehen: Diesmal im Blauen Hirsch

... Loriots Dramatische Werke
Das Dudweiler Statt-Theater spielt Loriot, mit durchschlagendem Erfolg. 
Mit Mutter's Klavier, dem Bettenkauf, der Parkuhr, der weißen Maus und vielem mehr.
Und meinem Lieblingssketch "Anstandsunterricht" unter dem Titel "Danke - das war's",
(Zur SZ-Kritik von Kerstin Krämer)

... Loriots Dramatische Werke - Zweiter Teil - Die Ente bleibt draussen!
Nach dem großen Erfolg des ersten Teils nun neunzehn weitere Sketche!
Inzwischen sind es insgesamt 40 Sketche von Loriot. Das schreit nach einer langen Loriot-Nacht mit Prinzessböhnchen, Kalbshaxe Florida und Lammsattel mit Pürrée.
Herr OOOOber !

... Soulful Christmas
heißt das herzerfreuende Weihnachtshit-Programm von Christian Hautz und vielen Freunden. Dieses Jahr zum vierten Mal. Infos hier 

... Marilyn Monroe - Mensch und Mythos
Heike Sutor, die Ginevre aus 'Merlin' und Frau Hübler aus "Hotel, Lobby 20:30", bringt Marilyn Monroes SuperSongs, am Klavier spielt herrlich Achim Schneider, und ich lese, die Originalaussprüche von Marilyn.Ein sehr schönes Programm, dass Sie hier auch buchen können. Kritik Unschuld mit warmer Stimme siehe unten

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MIT VOLLGAS INS ANTIKE ATHEN

Musical Projekt Neunkirchen präsentierte die neuen Pläne – Hauptrolle für „Lysistrate“ bereits vergeben

Das gab es noch nie: Die Derniere von „Hotel! Lobby, 20:30” liegt gerade mal sechs Wochen zurück, da präsentierte der Stab des Musicalprojektes auch schon sein neues „Kind“ namens Lysistrate. Von sz-mitarbeiterin anja kernig

Neunkirchen.
Ein reiner Kaffeeklatsch mit 150 Leuten – das hätte das „Familientreffen“ des Musicalprojektes Neunkirchen am Sonntagnachmittag in der Stummschen Reithalle werden können: Küsschen und Fotos austauschen, das üppige Kuchenbüfett plündern, ein bisschen Manöverkritik am Hotel-Musical üben.

Doch blieb es längst nicht dabei. Stattdessen zauberte das alte-neue Leitungsteam – mit dem reaktivierten Charles Bankston (zuständig unter anderem für Sirtaki-Workshops) und einer Ela Otto als Kostüm- und Kulissenbeauftragten – einen Generalstabsplan bis 2010 aus dem Hut (wir berichteten). „Das sind wir euch schuldig“, strahlte der künstlerische Leiter, Martin Leutgeb (Foto: hi). „Weil wir beim letzten Mal so spät dran waren.“ Co-Autor ist Dieter Meier (Foto: hi), der zugleich in den Regisseurs-Adelsstand erhoben wurde.

Die Grundpfeiler von „Lysistrate. KampfesLust und LiebesFrust“ stehen bereits: als Szenenabfolge auf Papier und in Person von Heike Lissmann-Gräß. Da sie von allen nur Lissy genannt wird, sei sie sozusagen prädestiniert für die Hauptrolle, scherzte Leutgeb. Die Neunkircher Modellbaufachverkäuferin verkörpert die erste Frauenbeauftragte Athens Lysistrate.

Ansonsten ist die Rollenverteilung noch offen. Zur Verfügung stehen so dankbare Charaktere wie Lysistrates beste, nymphomanische Freundin, ein Mannsweib mit Konfektionsgröße 54, die lesbische Penetria, eine Heerschar Götter oder vier Soldaten namens Hysterios, Phlegmatos, Muskulos und Orientierungslos.

Szenentitel wie „Politik im Aldi-os“ oder „After-Schlacht-Party“ lassen das Klamauk-Potenzial des Stückes erahnen. Doch es soll nicht nur um Wein, Weib, Gesang und die schönste Nebensächlichkeit der Welt gehen. Wenngleich letztere ja bekanntlich von den kriegs-überdrüssigen Athenerinnen unter dem Motto „No peace, no Sex“ boykottiert wurde.

Nein, Leutgeb und Meier schweben auch ein paar kritische Untertöne für ihre „friedliche Unverschämtheit“ vor. Als Aristophanes 411 vor Christus die Komödie schrieb, tobte der peleponnesische Krieg schon 20 von insgesamt 26 Jahren. Seit dem kam die Kriegstreiberei nie wirklich aus der Mode. „Wir wollen zeigen, wie Menschen mit Krieg und im Krieg miteinander umgehen“, erklärte das Duo. Nicht minder interessant dürfte es sein, mal die Götter im Olymp zu befragen, wie sie zu Kriegen in ihrem Namen stehen.

Musikalisch geht es rockig-poppig und griechisch-folkloristisch zu – eine Kleinigkeit für die Musical-Profis Amby Schillo und Andreas Puhl, die mittlerweile wohl schon im Schlaf komponieren.

“Mein Regiekonzept passt in einen Satz: Wartet nur, bis das der Martin sieht.“
Regisseur Dieter Meier

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Meinung - Sieh da: Es geht auch anders
von sz-redakteurin elke jacobi

Versprochen war's ja, bereits bei der Hotel-Derniere. Dass es dann auch Wahrheit werden würde: Kaum einer hatte es zu hoffen gewagt. Und doch strafte der Stab des Musical-Projektes Neunkirchen am Sonntag die Zweifler Lügen. Nicht nur, dass das Projekt für das Musical-Jahr 2007 bereits erste Formen angenommen hat. Nein, die Macher setzten gleich noch einen obendrauf und gaben die Pläne bis 2010 bekannt. Nach dem etwas chaotischen und leicht verspäteten Start ins Hotel-Musical zeigt das deutlich: Auch Künstler sind lernfähig und durchaus zu organisatorischen Höchstleistungen fähig. Da dürfte eigentlich kaum noch was schief gehen. Und der Fan kann sich entspannt in freudiger Erwartung zurücklehnen.
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Hintergrund Im Sommer 2009 läuft das Musical über Karl Ferdinand Freiherr von Stumm an. Neben den Autoren Leutgeb/Meier und Komponisten Schillo/Puhl kommt erstmals Heike Sutor als Dramaturgin zum Einsatz. nig

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Heike Sutor, Achim Schmidt und ich.Die SZ schreibt:
Unschuld mit warmer Stimme
Ein gelungener Monroe-Abend im Kulturbistro Malzeit
Saarbrücken. Sie war die Leinwandgöttin der 1950er Jahre: Marilyn Monroe. Ob als unablässig fotografierte Sexbombe, wie man das damals nannte, als Filmstar oder mit ihren augenzwinkernden Gesangseinlagen – die Monroe war omnipräsent. Als Komödiantin in einigen wirklich großen Rollen und als Frau, die nicht zuletzt an ihrem Image zerbrach, ist Marilyn seit ihrem frühen Tod anno 1962 (mit nur 36 Jahren) unvergessen. Zu „Marilyn Monroe – Mensch und Mythos“ luden nun Heike Sutor, Dieter Meier und Achim P. Schneider am Freitag ins gut besuchte Kulturbistro Malzeit.

Auch wenn man vom Kopieren generell wenig hält – zumal bei einer wie Marilyn, die unnachahmlich war – , so muss man Heike Sutor dennoch attestieren, dass sie ihren Bühnenjob mit den Monroe-Songs besser macht als viele andere vor ihr. Mit ihrer warmen Stimme bringt Sutor sehr gut diese für die Monroe typische verführerische Unschuld rüber. Sie wispert lasziv, beherrscht nicht schlecht den Monroe-Hüftschwung und andere Accessoires. Und bei manch romantischer Melodie bekam ihre Darbietung eine ganz eigene, anrührende Intensität. Sutor äfft eben nicht nach, sondern liefert ihre Interpretation. Mit druckvoll rollendem Piano verpasste Achim Paul Schneider den im Original meist fett arrangierten Evergreens von „Diamonds are a girl's best friend“ bis „River of no return“ den unverzichtbaren Swing. Ein dickes Plus atmosphärischer Dichte war schließlich auch Dieter Meiers Rezitation zu verdanken: Er las aus Guus Luijters Buch „Marilyn“ und war vom ersten Augenblick an Marilyn. Ohne Schminke und Sich-Verstellen. Meier schenkte den teils naiv-ehrlichen, teils lebensklugen Zitaten dieser verletzlichen Frau, die via Kamera der „langweiligen Welt“ entfliehen und „großartig“ sein wollte, eine verblüffende Authentizität. uhr